Am 22. April 2012 habe ich an einer Fortbildungsveranstaltung der VDH-Fortbildungsakademie zum Thema:

teilgenommen.

Prof. Fischer zeigte uns, dass Anatomie so schön und hochinteressant sein kann!

In dem Seminar wurden die Strukturen der Anatomie in einem funktionellen und physiologischen Zusammenhang und vor allem in einer für das Verständnis des eigenen Hundes bedeutsamen Weise unterrichtet. Prof. Fischer versprach uns, dass jeder Kursteilnehmer seinen Hund hinterher mit „anatomischen Augen“ sieht und dieses Versprechen hat er eingehalten.

Der erste Teil des Seminars begann mit der Historie der Domestikation als künstliche Zuchtauswahl und damit einhergehend die Entwickung der Hunderassen, verbunden mit den daraus folgenden Schädelveränderungen, das Gebiss, Zunge, Herz- Kreislaufsystem, die Atmung, die Haut, die Thermoregulation.

Der zweite Teil des Seminars legte den Schwerpunkt auf den Bewegungsapparat. Das Skelett und die Bewegungsabläufe wurden anhand von aussagefähigem Videomaterial eingehend erklärt und erläutert. Es wurde auch auf Wachstumsentwicklungen, sowie das Bewegungssystem der Knochen, Muskeln und Nerven eingegangen.

Prof. Fischer ging ausführlich auf die - gemeinsam mit Karin E. Lilje - durchgeführte Studie "Hunde in Bewegung" ein. In diesem Zusammenhang wurde auch das Buch Hunde in Bewegung veröffentlicht, das im Bücherschrank jedes Zuchtrichters stehen sollte.

Ich danke Prof. Fischer für das lehrreiche und unterhaltsame Seminar, durch das ich meine Hunde und deren Bewegungsabläufe nun tatsächlich mit anderen Augen sehe.
Ein Dank geht auch an Anja dafür, dass sie mir dieses Seminar empfohlen hat. Zwinkernd

Am 17. April 2012 habe ich in Düsseldorf bei "Animal Info" an einem Themenabend von Thomas Baumann und Dr. Udo Ganslosser mit dem Inhalt: "Erziehungsstile aus verhaltenstherapeutischer und biologischer Sicht" teilgenommen.

Dr.Udo Ganslosser befasste sich mit Methodenkritik gängiger Erziehungsstile aus biologischer Sicht

  • Sinn und Unsinn althergebrachter Übungsmethoden
  • Weichspülpädagogik contra Übungsdrill
  • Welche Erziehungsstile in welcher Entwicklungsphase
  • Die Biologie / Neurobiologie von Gehorchen Strafe Lob Bestechung 

Thomas Baumann referierte zum Thema: Freiheit oder Chaos - Gefahren einer Liberalen Hundeerziehung
Probleme und Missverständnisse in der Mensch-Hund-Beziehung auf der Grundlage gesellschaftlicher Normvorstellungen.

Die Gefahren und deren Folgen einer zu liberalen Hundeerziehung sind unverkennbar und dennoch ziehen Tausende von Hundehaltern das tägliche Spießrutenlaufen inklusive Chaosbewältigung einer geordneten Mensch-Hund-Beziehung vor. Warum ist das so? Und warum propagieren Medien und Hundeschulen eine (Schein-) Welt, die freiheitliche Dimensionen suggeriert, indem man nur motivierend erziehen und auf Stress und Zwänge im Umgang mit Hunden verzichten soll. Der Grad der Freiheit eines Hundes hängt ganz besonders von dessen Kontrollierbarkeit im Alltagsgeschehen ab. Hierzu ist ein erzieherisches Fundament notwendig. Doch das immer noch so viel propagierte „Erziehen Sie Ihren Hund konsequent aber zwanglos“ bedeutet für viele Hunde das Ende der Freiheit und die Eintrittskarte ins Chaos. Konsequenz ohne Zwänge ist so wenig möglich, wie Liebe ohne Zuneigung.

  • FREIHEIT unter der Lupe
  • Verfehlter Frühstart mit Folgen
  • Innenfokus / Außenfokus
  • Beziehung und Bindung
  • Wozu Führungsanspruch
  • Regeln im häuslichen Bereich
  • Auslastung und Beschäftigung
  • Krisen- und Konfliktmanagement

Am 25. März 2012 habe ich in Düsseldorf an einem Seminar des ASB-Besuchshundedienstes der Region Düsseldorf zum Thema "Kommunikation und Körpersprache" des Hundes teilgenommen. 

Referentin war Frau Anke Kolb, zertifizierte Hundetrainerin und Inhaberin der Hundeschule Kolb, begleitet von Frau Renate Zimmermann, Leiterin des ASB-Besuchshundedienstes Siegen.

Das Seminar begann mit den Grundzügen des Ausdrucksverhaltens beim Hund und baute dies über Bilder und Videoaufnahmen immer weiter auf, so dass deutlich wurde, wie wichtig die genaue Beobachtung des Hundes in der jeweiligen Situation ist. Wir konnten viele Fragen stellen, die von Anke und Renate freundlich, geduldig und kompetent sowie sogar auch unterhaltsam beantwortet wurden.

Ich danke Anke und Renate für das sehr gut strukturierte Seminar, das dieses schwierige Thema in so komprimierter Form sehr gut zusammengefasst hat. Nun ist es an uns selbst, die Hinweise und Tipps in der Praxis zu beachten und auch umzusetzen.

Am 23. März 2012 habe ich in Düsseldorf bei "Animal Info" an einem Abendvortrag mit Perdita Lübbe-Scheuermann zum Thema: "Der will doch nur spielen?" teilgenommen.

Anhand beispielhaftem aussagekräftigem Videomaterial zum Thema Was sich Hunde zu "sagen" haben wurde aufgezeigt:

  • Kleines "hündisch-1x1", - wie verständigen sich Hunde untereinander - will er wirklich „nur spielen“?
  • wie wir Menschen unsere Vierbeiner besser verstehen können - wie Missverständnisse vermieden werden

Während der Videosequenzen und auch im Anschluss daran konnten Fragen gestellt werden und es fand eine Diskussion statt.

Das Seminar lehrt es das Verhalten der Hunde untereinander und auch gegenüber dem Menschen besser zu erkennen, zu deuten und zu verstehen. Das ist wichtig für ein funktionierendes Zusammenleben mit ihnen.

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