Zandys Tagebuch vom A-Wurf
(Kapitel 3 - Sie will nicht so, wie er wohl will)

22. Januar 2005

Heute früh habe ich Ilmo kennengelernt. Er hat mich beschnüffelt, doch das fand ich gar nicht toll. Ich habe ihm meine Zähne gezeigt. Frauchen ist dann mit mir mit dem Auto los gefahren. Wir haben uns die Stadt angeschaut und sind im Schnee spazieren gegangen. Mittags gingen wir in ein Restaurant und Frauchen hat etwas gegessen. Mir wurde sogar eine Wasserschüssel gebracht, damit ich wenigstens etwas trinken konnte.

Um 15:00 Uhr haben wir Cooper in seinem Zuhause besucht. Er wollte mich auch gleich beschnüffeln. Das gefiel mir aber immer noch nicht. Wir sind dann mit Coopers ganzer Familie an der Vils spazieren gegangen. Ich blieb auf dem Spaziergang schön sauber, während Cooper später geduscht werden musste.

Nach dem Spaziergang haben wir Coopers Wohnung aufgesucht. Frauchen bekam Tee und Kuchen. Cooper flirtete mir mir. Er legte sich vor mich, stupste meine Nase an und robbte auf mich zu. Da musste ich dann doch mit dem Schwanz wedeln. Doch als Cooper aufstand zeigte ich ihm doch wieder meine weissen Zähne.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir wieder in der Pension an. Frauchen sah fern und ich schlief.

23. Januar 2005

Gleich am Morgen kam Ilmo wieder als erstes auf dem Pensionsinnenhof auf mich zu. Ich mochte ihn aber immer noch nicht begrüßen. Da waren auch so viele Welpen, andere Hündinnen und Rüden. Das ist mir zu viel Aufregung. Ilmo wollte mich besteigen, ich wollte aber nicht und es klappte nicht so, wie Ilmo wollte.

Frauchen nahm Ilmo an die Leine und wir gingen im Schnee spazieren. Das war ganz nett. Ab und zu kam Ilmo zu mir und beschnüffelte mich. Ansonsten sind wir schön losgetrottet. Nach der Rückkehr ist Frauchen mit mir über die Dörfer gefahren. Wir sind durch Osterhofen spaziert und Frauchen hat in einem Café/Bistro Mittag gegessen. Anschließend hat Frauchen sich noch eine Kirche angeschaut. Ich hab' so lange im Auto gewartet. Dann ging es wieder zurück zur Pension.

24. Januar 2005

Heute habe ich zum ersten mal mit Ilmo gespielt, aber ich habe ihn noch immer zurück gewiesen. Sein Herrchen meinte, wir sollten es am Nachmittag nochmal probieren.

Also ist Frauchen mit mir erst mal nach Passau gefahren. Wir sind durch die Stadt gelaufen und haben Mittags in einem Café Pause gemacht. Frauchen hat einen Salat gegessen. Ich wude von zwei Frauen am Nebentisch bewundert. Eine Frau erzählte, dass sie eine Boxerhündin habe, die hätte so ein süßes Knutschgesicht, aber mein Gesicht sei auch sehr schön. Und ich sei ja sooo lieb.
Naja, so bin ich eben. Zwinkernd
Dann ging's wieder heim. Ilmo zeigte ich aber noch immer meine strahlenden Zähne. Verschlossen

Abends ging es meinem Frauchen dann leider gar nicht gut. Vielleicht hatte sie sich mit dem Salat den Magen verdorben? Der war eigentlich auch etwas säuerlich. Oder war es die ganze Aufregeung? Jedenfalls hat sie sich um 19:30 Uhr und 21.30 Uhr im Bad übergeben müssen. Stirnrunzelnd

Dann legte sie sich wieder hin und schlief. Um 23:00 Uhr musste ich dann aber so dringend mal und Frauchen musste trotz ihrer Übelkeit nochmal mit mir rausgehen.  Hoffentlich geht es ihr morgen wieder besser.

(weiter in Kapitel 4)

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